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Mein Name ist Uwe Heidemann, ich bin 44 Jahre alt und wohne im wunderschönen Weserbergland in der Nähe von Hameln. Mein Heimatverein ist der Modellflugverein MFC-Hameln-Lachem e.V.. Inzwischen sind es 30 Jahre, in denen ich nun dem für mich schönsten und abwechselungsreichsten Hobby des Modellflugsportes ( mit zwischenzeitlichen Unterbrechungen ) nachgehe.

Befallen wurde ich vom Modellbauvirus bereits in meiner frühesten
Jugend bei den damaligen Besuchen von Modelflugveranstaltungen
mit meinem Dad. Nach langer Überredungskunst ( man könnte es

auch als quengeln bezeichnen ) hielt ich dann endlich, zu meinen
Geburtstag, den ersten, heiß begehrten “ Kleinen UHU”, in den
Händen. Sofort wurden die ersten Bau- und Flugerfahrungen in An-
griff genommen. Der Begriff Thermik wurde mir damals schnell und
schmerzhaft zuteil, denn nachdem mir mein dritter, liebevoll erbauter
UHU, in den Wolken entschwunden war, hatte ich vorerst einmal genug von Freiflugmodellen.

Weitere vier Jahre mussten vergehen, bis ich durch Ferienarbeit und an- deren kleinen Jobs, stolz mein erstes, funkferngesteuertes Modell mein Eigen nennen durfte. Hierbei handelte es sich um den “ kleinen Frechdax” der Firma HEGI, ausgestattet mit einem OS-Pet III ( 1.76ccm) in Ver- Verbindung mit einer 4-Kanal-Euro-Disi-Funkfernsteuerungsanlage. Weitere Modelle, wie Charter, Bonanza, Puma, Jet-Fire, Robbe -Rasant, Robbe- Lanzet, usw. sollten folgen.

Als in den 80er Jahren mein Freund Jürgen M. eines Tages mit einem Modellhubschrauber bei mir auftauchte, sollte gerade ich, der immer lautstark von sich gegeben hatte nie mit diesen Drehflüglern etwas zu tun haben zu wollen, doch einen Narren an diesen fliegenden Besenstielen fressen. Ange- fangen wurde mit einem Mini-Boy der Firma Schlüter, fortlaufend über das komplette Katalogpro- gramm, bis hin zur damaligen Heimmechanik und den damit verbundenen Rumpfhubschraubern. Erste Erfahrungen mit der Rotorblatt- sowie Rumpfherstellung in GFK-Technik wurden währenddessen gesammelt.

Aus heutiger Sicht muss ich sagen, dass ich diese Epoche wohl nicht
so kämpferisch und ausdauernd durchlebt hätte, wäre da nicht mein
Freund gewesen, der es zum wiederholten Mal verstand, mich ab und
zu am Rande der Kapitulation vorfindend, erneut zu motivieren am
Ball zu bleiben.

Nach wie vor lehne ich es ab mich auf ein Themenbereich zu speziali-
sieren. So wurde im Laufe der Zeit über HLG, Hangfliegen, Hub-
schrauber, Großmodellen mit Benzinmotoren und Elektroflugmodellen
immer wieder eine neue Herausforderung gesucht!

Momentan gehört mein Hauptaugenmerk den elektrisch betriebenen Impellermodellen. Anstoß hierzu war sicherlich ein Bericht, über die A 10 ( Warzenschwein ) von Heino Dittmar, dem Urvater der Elektroimpellermodelle, in den 90er Jahren. Zunehmend wird hierbei die eigene Modellvorstellung durch GFK-Technik in die flugfähige Realität umgesetzt.

Sicherlich wird dies nicht der letzte Themenbereich gewesen sein. Mit großem Interesse verfolge ich bereits die Entwicklung der Mini-Turbinen, die es erlauben Modelle in einer vernünftigen “ Kofferraumgröße“ zu betreiben.......